23.08.2026, 23:23
Wieso in Dads Namen sah Fred ihn so skeptisch an? Er spielte seine Rolle doch hervorragend! Mammon fixierte sie und ließ sie keine Sekunde aus den Augen. Die Deko entsprach dem, was man in all diesen Soaps gesehen hatte, die Musik war perfekt gewählt und seine Ausdrucksweise war die exakte Kopie von dem, was er gelernt hatte. Wieso also… sah sie ihn so skeptisch an? Ja, es stimmte, dass es diesmal aufgesetzt war, was er zu ihrer Schönheit sagte. Moment, nein! Natürlich fand Mammon Fred noch immer schön! Er hätte es jedoch einfach anders gesagt oder eher gezeigt? Nein, eher so, dass er sie mit seinen Blicken ausgezogen hätte. Doch so lief das eben anscheinend nicht in einer Beziehung! Da musste man gefühlt ein Stalker sein, sämtlichen Mist aus irgendwie Poesie-Alben zitieren oder den halben Blumen- sowie Kerzenladen kaufen. Aber nochmal! Laut seiner Recherche funktionierte so eben nur eine Beziehung. Fred hatte es ja anscheinend versäumt, ihm eine Anleitung zukommen zu lassen und so hatte der Teufelssohn sich eben selber um so etwas gekümmert und die besten Quellen herangezogen, die es zu diesem Thema eben gab! Also… warum sah sie ihn so skeptisch an?
“Wenn hier jemand unter einem Fluch steht, meine Liebste, dann bin es ich… verflucht dazu, eine Frau zu begehren, die in hundert brennenden Kerzen und einem Teppich aus Rosenblüten lieber eine göttliche Bedrohung sieht als mein hingebungsvolles Herz.” Ja, Mammon zog noch immer die Nummer durch. Vielleicht war Fred ja auch einfach nur verwirrt, dass Mammon eben auch solch eine Rolle einnehmen konnte, wenn er denn nur wollte. Doch leider schaffte er es nicht durchgehend, denn irgendwann kam doch der alte Mammon durch. Aber er schaffte es wieder reinzukommen. Das war wichtig! So konnte Fred sehen, dass er auch durchaus in der Lage war, sein Temperament zu kontrollieren. Die in den Soaps waren zwar Melodramatisch, aber eben nicht so impulsiv, wie Mammon es normalerweise war. Gut, nicht weiter darauf eingehen, sondern zum nächsten wichtigen Punkt. Fred etwas zu trinken anbieten. Natürlich klang er dabei erneut, nicht wie er selbst, sondern wie ein Kerl aus einer dieser Soaps. Doch auch dies kam bei Fred nicht so an, wie Mammon es erhofft hatte.
„Vergessen wir kurz das Trinken. Mammon, was ist hier los? Das hier sieht dir so gar nicht ähnlich.“ Ok, jetzt reichte es! Mammon seufzte, richtete seine Augen nach oben und schüttelte den Kopf. Irgendetwas stimmte hier einfach nicht. Das bemerkte er sehr wohl. “Was wohl? Ich halt mich an alles, was ihr Erdlinge unter einer Beziehung versteht. Jedes noch so kleine Detail hab ich umgesetzt, mich nicht richtig angezogen, sondern Knöpfe offen gelassen, dich wie ein Stalker fixiert und schnulzig gesprochen.” Fasste er das alles zusammen. “Eben genauso, wie ich es in meiner harten Recherche gesehen und gelernt habe.” Musste er noch hinzufügen. “Und jetzt kommst du und benimmst dich kein Stück, wie diese Frauen aus den Soaps!” Genau das war nämlich der springende Punkt! “Deswegen muss ich eher fragen, was bei dir los ist. Du hattest doch die Idee mit dem Beziehungskram und jetzt passt du dich nicht deiner Rolle an?” Nein, das war ihm gerade zu hoch, weshalb er nochmals den Kopf schüttelte und schließlich zu seiner Bar ging, wo er sich ein Glas schnappte und eine gute Flasche Scotch öffnete, um sich etwas einzugießen. Erstmal brauchte ein einen kräftigen Schluck davon.
“Wenn hier jemand unter einem Fluch steht, meine Liebste, dann bin es ich… verflucht dazu, eine Frau zu begehren, die in hundert brennenden Kerzen und einem Teppich aus Rosenblüten lieber eine göttliche Bedrohung sieht als mein hingebungsvolles Herz.” Ja, Mammon zog noch immer die Nummer durch. Vielleicht war Fred ja auch einfach nur verwirrt, dass Mammon eben auch solch eine Rolle einnehmen konnte, wenn er denn nur wollte. Doch leider schaffte er es nicht durchgehend, denn irgendwann kam doch der alte Mammon durch. Aber er schaffte es wieder reinzukommen. Das war wichtig! So konnte Fred sehen, dass er auch durchaus in der Lage war, sein Temperament zu kontrollieren. Die in den Soaps waren zwar Melodramatisch, aber eben nicht so impulsiv, wie Mammon es normalerweise war. Gut, nicht weiter darauf eingehen, sondern zum nächsten wichtigen Punkt. Fred etwas zu trinken anbieten. Natürlich klang er dabei erneut, nicht wie er selbst, sondern wie ein Kerl aus einer dieser Soaps. Doch auch dies kam bei Fred nicht so an, wie Mammon es erhofft hatte.
„Vergessen wir kurz das Trinken. Mammon, was ist hier los? Das hier sieht dir so gar nicht ähnlich.“ Ok, jetzt reichte es! Mammon seufzte, richtete seine Augen nach oben und schüttelte den Kopf. Irgendetwas stimmte hier einfach nicht. Das bemerkte er sehr wohl. “Was wohl? Ich halt mich an alles, was ihr Erdlinge unter einer Beziehung versteht. Jedes noch so kleine Detail hab ich umgesetzt, mich nicht richtig angezogen, sondern Knöpfe offen gelassen, dich wie ein Stalker fixiert und schnulzig gesprochen.” Fasste er das alles zusammen. “Eben genauso, wie ich es in meiner harten Recherche gesehen und gelernt habe.” Musste er noch hinzufügen. “Und jetzt kommst du und benimmst dich kein Stück, wie diese Frauen aus den Soaps!” Genau das war nämlich der springende Punkt! “Deswegen muss ich eher fragen, was bei dir los ist. Du hattest doch die Idee mit dem Beziehungskram und jetzt passt du dich nicht deiner Rolle an?” Nein, das war ihm gerade zu hoch, weshalb er nochmals den Kopf schüttelte und schließlich zu seiner Bar ging, wo er sich ein Glas schnappte und eine gute Flasche Scotch öffnete, um sich etwas einzugießen. Erstmal brauchte ein einen kräftigen Schluck davon.

