Gestern, 13:11
Was hatte Hope auch erwartet? Dass sie einfach so die Treppe zur VIP-Galerie emporsteigen könnte? Oh nein, man sah ihr ja förmlich an, dass sie eigentlich hier oben nicht dazu gehörte. Nichts für Ungut, ja, sie war ein hübsches Ding, aber schon allein, wie sie auftrat, schrie schon danach, dass sie eher zu denjenigen gehörte, die ihren Spaß unten genossen. Sie kam gerade in den Genuss eines Privileges, welches sie vermutlich ohne Mammon nicht sonderlich schnell erreicht hätte. Hier oben, erhöht über den normalen Pöbel, wie man ihn bezeichnen konnte. Hier oben hatte man den Überblick und zeigte denen da unten deutlich, dass sie nicht in der gleichen Liga spielten. Tja und Mammon? Er genoss durchaus beide Ebenen, nein eigentlich drei, denn es gab im Club ja noch eine Ebene höher, nämlich sein persönlicher Devils Balcony. Dort oben kam man nur in Begleitung von Lilith, Kisai oder gar ihm selbst hoch. Es reichte somit nicht aus, wenn einer dieser drei Personen vorher bescheid sagte, oh nein, nur mit deren physischer Anwesenheit war dies nur möglich. Aber gut, das war sowieso noch kein Thema, denn noch hatte der Teufelssohn nicht vorgehabt Hope dorthin mitzunehmen. Wieso auch? Bisher hatte sie auch nichts, was Mammon dazu bringen könnte. Ihre Begierde, was das Rächen angeht, ging auch eher Richtung Keller als den Devils Balcony. Ob ihr Wunsch, dorthin zu gehen, bald kommen würde? Einen geeigneten Kandidaten hatte Mammon schließlich schon im Kopf. Ein lächerlicher Arzt, der um den Gefallen gebeten hatte, dass Mammon einen fatalen Fehler von diesem vertuschte. Als Gegenzug hatte Mammon lediglich nur verlangt, dass er ein paar hochdosierte Medikamente springen ließ. Tja, der Arzt wollte dieser wirklich ‘netten’ Bitte nicht nachkommen und so war er nun in einem der Folterräume im Keller. War das nicht ein hervorragendes erstes Opfer für Hope? Doch noch war auch dies erst einmal etwas, was in der Ferne lag.
Für einen Moment fragte der Teufelssohn sich, wie Hope darauf kam, dass hier nur Menschen waren. Menschen waren schließlich nicht die einzigen Wesen, die Dinge begehrten, um Gefallen baten oder einfach nur Spaß haben wollten. In jedem Wesen steckte doch so etwas, zumindest, wenn man ihn fragte. Tja und ja, natürlich waren hier Wesen, die in seiner Schuld standen. Doch der überwiegende Teil war hier wirklich nur um Spaß zu haben und im besten Falle Geld hier zu lassen. Mammon sah ihren Blick zu ihm, sagte aber ebenso wenig. Wieso auch? Es wäre Verschwendung und die Frage war sowieso, ob Hope dies wirklich hören wollte.
So, wie sie schon ungern das Wort Sex in den Mund nahm, mochte Hope es anscheinend auch genauso wenig das Wort Pöbel sagen. Dies lag aber sicher eher daran, dass sie sich vermutlich selbst dazu zählte, ein Umstand, den Mammon nie passieren würde. Er würde niemals zu dem Pöbel gehören. Oh nein, er war für Größeres bestimmt. Irritiert zogen sich seine Augenbrauen zusammen und sein Kopf bewegte sich kurz leicht nach hinten. “Dein Dach?” Kam ungläubig. Was sollte das denn bitte bedeuten? Dass, sie wie ein Obdachloser irgendwo oben sich ein Plätzchen gesucht hatte? Ja, er hatte sie zuvor schon getroffen gehabt, aber nie hatten sie darüber geredet, wie Hope wohnte. Zugegeben, es hatte Mammon ja auch nie vorher interessiert gehabt. Ehrlicherweise auch jetzt nicht, auch wenn das doch komisch klang. “Oh bitte, wie dumm ist das denn? Neugierig nur aus der Ferne sein. Ich mein… da bekommt man nur einen Bruchteil mit.” Meinte er. WENN Mammon auf etwas oder jemanden neugierig war, dann ging er einfach zu diesem. Was sollte ihm auch schon passieren, so als Sohn des Teufels und Prinz der Hölle?
„Kannst du bei allen sehen, was sie sind?“ Mammon sah wieder zu Hope und grinste teuflisch. “Ich kann ihre Auren lesen, genauso, wie deine. Deine ist nicht rein menschlich, oh nein, da ist auch noch etwas Anderes… dämonisches.” Genau deshalb hatte Mammon doch von Anfang an gewusst, dass sie kein reiner Mensch war. Eine wirklich nette Fähigkeit, die er da hatte. Bei weitem nicht die Stärkste, aber dennoch durchaus Wirkungsvoll. Sein Blick folgte schließlich ihrem Glas und dann hin zur Menge und auch Mammon blieb bei diesem Pärchen hängen, die eng umschlungen waren, dass nicht mal mehr ein Löschblatt hindurchpasste. Ob er es merkte, wenn sich zwei zueinander hingezogen fühlen? Mammon lachte kurz auf. “Das ist doch wohl offensichtlich bei den beiden!” Dabei deutete er mit einem Kopfnicken zu den beiden. “Obwohl… ich vermute eher, dass sie sich eher zu seinem Blut hingezogen fühlt.” Jetzt bei genauerer Betrachtung konnte er ‘sehen’ dass es sich bei der Frau um eine Vampirin handelte. Aber hey, es war ihm gleich, ob sie den Typen nachher aussaugte und tötete oder nicht. Hier sollte jeder seiner Begierde nachgehen. Danach sah er jedoch wieder zu Hope und schüttelte jedoch den Kopf. “Aber nein, ich kann es nicht sehen oder spüren und ehrlicherweise ist es mir auch egal, wer sich zu wem hingezogen fühlt, außer es ist deren sehnlichster Wunsch, was ich dann ausnutzen kann, wenn ich es brauche.” So war das nun einmal. “Oder meinst du in Bezug auf mich?” Das konnte ja durchaus möglich sein. “Tja, was soll ich sagen? Jeder fühlt sich in meiner Gegenwart zu mir hingezogen. Ich kann ja auch nichts dafür, dass ich so gutaussehend und anziehend bin.” Meinte er mit einem überheblichen und arroganten Lächeln. Ok, es gab da noch andere Faktoren, wie eben seine Rasse als Nephilim. Menschen fühlten sich zu engelhaften Wesen angezogen und Dämonen wussten um seine Verwandtschaft als Sohn des Teufels. Jeder wollte doch irgendwie ein Kuchenstück davon abhaben. Nur… Mammon allein entschied, wer davon ein Stück probieren durfte und wer nicht.
Er sah noch einmal zu den Pöbel hinunter und führte sein Glas abermals an seine Lippen, um sich noch einen Schluck seines Getränks zu gönnen. Es verging ein wenig Zeit, ehe er sich wieder Hope zuwandte. “Und? Wie sieht es aus? Wo möchtest du als nächstes hin?”
Für einen Moment fragte der Teufelssohn sich, wie Hope darauf kam, dass hier nur Menschen waren. Menschen waren schließlich nicht die einzigen Wesen, die Dinge begehrten, um Gefallen baten oder einfach nur Spaß haben wollten. In jedem Wesen steckte doch so etwas, zumindest, wenn man ihn fragte. Tja und ja, natürlich waren hier Wesen, die in seiner Schuld standen. Doch der überwiegende Teil war hier wirklich nur um Spaß zu haben und im besten Falle Geld hier zu lassen. Mammon sah ihren Blick zu ihm, sagte aber ebenso wenig. Wieso auch? Es wäre Verschwendung und die Frage war sowieso, ob Hope dies wirklich hören wollte.
So, wie sie schon ungern das Wort Sex in den Mund nahm, mochte Hope es anscheinend auch genauso wenig das Wort Pöbel sagen. Dies lag aber sicher eher daran, dass sie sich vermutlich selbst dazu zählte, ein Umstand, den Mammon nie passieren würde. Er würde niemals zu dem Pöbel gehören. Oh nein, er war für Größeres bestimmt. Irritiert zogen sich seine Augenbrauen zusammen und sein Kopf bewegte sich kurz leicht nach hinten. “Dein Dach?” Kam ungläubig. Was sollte das denn bitte bedeuten? Dass, sie wie ein Obdachloser irgendwo oben sich ein Plätzchen gesucht hatte? Ja, er hatte sie zuvor schon getroffen gehabt, aber nie hatten sie darüber geredet, wie Hope wohnte. Zugegeben, es hatte Mammon ja auch nie vorher interessiert gehabt. Ehrlicherweise auch jetzt nicht, auch wenn das doch komisch klang. “Oh bitte, wie dumm ist das denn? Neugierig nur aus der Ferne sein. Ich mein… da bekommt man nur einen Bruchteil mit.” Meinte er. WENN Mammon auf etwas oder jemanden neugierig war, dann ging er einfach zu diesem. Was sollte ihm auch schon passieren, so als Sohn des Teufels und Prinz der Hölle?
„Kannst du bei allen sehen, was sie sind?“ Mammon sah wieder zu Hope und grinste teuflisch. “Ich kann ihre Auren lesen, genauso, wie deine. Deine ist nicht rein menschlich, oh nein, da ist auch noch etwas Anderes… dämonisches.” Genau deshalb hatte Mammon doch von Anfang an gewusst, dass sie kein reiner Mensch war. Eine wirklich nette Fähigkeit, die er da hatte. Bei weitem nicht die Stärkste, aber dennoch durchaus Wirkungsvoll. Sein Blick folgte schließlich ihrem Glas und dann hin zur Menge und auch Mammon blieb bei diesem Pärchen hängen, die eng umschlungen waren, dass nicht mal mehr ein Löschblatt hindurchpasste. Ob er es merkte, wenn sich zwei zueinander hingezogen fühlen? Mammon lachte kurz auf. “Das ist doch wohl offensichtlich bei den beiden!” Dabei deutete er mit einem Kopfnicken zu den beiden. “Obwohl… ich vermute eher, dass sie sich eher zu seinem Blut hingezogen fühlt.” Jetzt bei genauerer Betrachtung konnte er ‘sehen’ dass es sich bei der Frau um eine Vampirin handelte. Aber hey, es war ihm gleich, ob sie den Typen nachher aussaugte und tötete oder nicht. Hier sollte jeder seiner Begierde nachgehen. Danach sah er jedoch wieder zu Hope und schüttelte jedoch den Kopf. “Aber nein, ich kann es nicht sehen oder spüren und ehrlicherweise ist es mir auch egal, wer sich zu wem hingezogen fühlt, außer es ist deren sehnlichster Wunsch, was ich dann ausnutzen kann, wenn ich es brauche.” So war das nun einmal. “Oder meinst du in Bezug auf mich?” Das konnte ja durchaus möglich sein. “Tja, was soll ich sagen? Jeder fühlt sich in meiner Gegenwart zu mir hingezogen. Ich kann ja auch nichts dafür, dass ich so gutaussehend und anziehend bin.” Meinte er mit einem überheblichen und arroganten Lächeln. Ok, es gab da noch andere Faktoren, wie eben seine Rasse als Nephilim. Menschen fühlten sich zu engelhaften Wesen angezogen und Dämonen wussten um seine Verwandtschaft als Sohn des Teufels. Jeder wollte doch irgendwie ein Kuchenstück davon abhaben. Nur… Mammon allein entschied, wer davon ein Stück probieren durfte und wer nicht.
Er sah noch einmal zu den Pöbel hinunter und führte sein Glas abermals an seine Lippen, um sich noch einen Schluck seines Getränks zu gönnen. Es verging ein wenig Zeit, ehe er sich wieder Hope zuwandte. “Und? Wie sieht es aus? Wo möchtest du als nächstes hin?”

